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Aufbereitung unserer Schutzbezüge

für den Klinik- und Heimbereich


PERLASTIC® Schutzbezüge

Bei Einsatz unserer flüssigkeits-, bakterien- und virendichten PERLASTIC® Schutzbezüge vereinfacht sich die Aufbereitung von Matratzen und Lagerungshilfen deutlich. In der Regel reicht die Wischdesinfektion des Schutzbezuges.

Die unten erklärten Wäschesymbole finden Sie auch auf der Bedruckung und dem Einnähetikett unserer PERLASTIC® Schutzbezüge.

Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise am Ende dieser Seite.


bei normaler Verschmutzung und Patientenwechsel

Wischdesinfektion des PERLASTIC® Schutzbezuges
mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch

bei grober Verschmutzung oder hochkontagiösen Erkrankungen

chemo-thermische Aufbereitung des PERLASTIC® Schutzbezuges
waschbar bis 95 °C - trocknen im Tumbler bis 120 °C - nicht mangeln

nicht erforderlich, aber möglich

thermische Aufbereitung des PERLASTIC® Schutzbezuges,
zum Beispiel in der VDV-Kammer

bis 105 °C 

bei defektem Schutzbezug

Keine Aufbereitung.

Der defekte Bezug ist durch einen neuen zu ersetzen und zu entsorgen (siehe MPBetreibV)!

Sleepfresh® Medicott® Schutzbezüge

Die folgenden Wasch- und Pflegehinweise finden Sie auch auf der Bedruckung des Sleepfresh® Medicott® Bezugs und auf dem Einnähetikett.

mit Feinwaschmittel bis 60 °C waschen
nicht Bleichen
schonend Reinigen mit Perchlorethylen
nicht in der Trommel trocknen
Bügeln mit niedriger Temperatur


Wichtige Hinweise

Nach Auffassung des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind Schutzbezüge für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Medizinprodukte der Klasse 1. Sie unterliegen damit den Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) und der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV):

Mitarbeiter, die Schutzbezüge aufbereiten, sind hinsichtlich Aufbereitungsverfahren und zulässiger Desinfektionsmittel einzuweisen. Auf unserem Aufbereitungsplan können Sie die entsprechend in Ihrer Einrichtung verwendeten Desinfektions- und Waschmittel sowie die Verantwortlichen einfügen. Schon dient er als Gedächtnisstütze für Ihre Mitarbeiter.

Schutzbezüge sind nach Zustand und Herstelldatum auszutauschen. Die MPBetreibV sieht dafür eine regelmäßige Prüfung, in der Regel als monatliche Sichtprüfung, der Schutzbezüge auf Beschädigungen vor:

Schutzbezüge mit 

  • mechanischen Verletzungen der Polyurethan-Beschichtung
  • Schimmelpilzbefall (schwarzer, punktförmiger Lochfraß)

sind auszutauschen. Sie stellen eine Gefahr für Ihre Patienten dar!

Es besteht keine Dokumentationspflicht.

Unabhängig davon entsprechen Schutzbezüge, die älter als 10 Jahre sind, aus hygienischen Gründen nicht mehr den Ansprüchen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. 

Auf dem Einnähetikett des Schutzbezuges finden Sie Angaben zu seinem Herstelldatum. So erkennen Sie schnell, wie alt er ist.