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Tipps & Tricks
für Matratzen, Lagerungshilfen und Schutzbezüge im Klinik- und Heimbereich
Abmessungen
Durch Transport und Lagerung können sich die Schaumstoffe dehnen oder zusammen ziehen. Spätestens nach einer Einliegephase von zwei Monaten wird das Ausgangsmaß erreicht.
Stellen Sie später Abweichungen über die normalen Produktionstoleranzen hinaus fest, informieren Sie uns bitte.
Geruch
Neue Produkte aus Schaumstoff haben, wie alle neuen Produkte, einen leichten, produkttypischen Eigengeruch. Dieser Geruch enthält keine gesundheitsschädlichen Substanzen! Er verschwindet in der Regel in den ersten zwei bis vier Wochen.
Sie können das so genannte „Ausgasen“ beschleunigen, in dem Sie Ihre neue Matratze oder Lagerungshilfe kurze Zeit ohne Schutzbezug auslüften lassen.
Liegekuhlen
Die Materialien, insbesondere viskoelastische Schäume, passen sich der Kontur des Körpers Ihrer Patienten bzw. Bewohner an. Es können daher, in Abhängigkeit von den Schlafgewohnheiten und dem Körpergewicht des Patienten oder Bewohners sowie der Länge der Liegezeit, leichte Körpermulden entstehen.
Auch mit diesen kleinen Mulden, zum Beispiel im Hüftbereich, unterstützt die Matratze den Körper und einen erholsamen Schlaf. Sie sind kein Nachteil.
Sie können dem Entstehen dauerhafter Liegekuhlen entgegen wirken, wenn Sie die Matratze regelmäßig drehen (Kopf- auf Fußende). Besonders beanspruchte Bereiche regenerieren sich dann besser und können gut durchlüften. Sie verlängern die Haltbarkeit der Matratze.
Urinbelastung
Verwenden Sie insbesondere bei bettlägerigen Patienten und Bewohnern Inkontinenzunterlagen. Sie reduzieren so die starke Belastung des Schutzbezuges mit Urin im Gesäßbereich und verlängern seine Haltbarkeit.
Feuchtigkeit
Lüften Sie Ihre Matratze bei Gelegenheit: Insbesondere bei Patienten oder bewohnern mit Inkontinenz, starkem Schwitzen und Adipostis kann es zwischen der Matratzenunterseite und dem Lattenrost bzw. Bettenboden zu Staunässe und nachfolgender Schimmelpilzbildung kommen.
Liegt ein Patient oder Bewohner länger, tauschen Sie die Matratze bitte aus. Stellen Sie die verwendete Matratze nach der Aufbereitung für ein paar Tage mit der Unterseite nach oben oder hochkant an einen trockenen Ort und lassen sie auslüften.
Aufbereitung
Unsere Matratzen, Lagerungshilfen und Schutzbezüge können, je nach Material des Schaumstoffkerns, bei 75 °C bzw. 105 °C in der VDV-Kammer aufbereitet werden. Eine Aufbereitung in der VDV-Kammer ist jedoch nur in absoluten Ausnahmefällen erforderlich. Das Robert Koch-Institut verlangt sie zum Beispiel bei hochkontagiösen Erkrankungen.
Und sie hat, unabhängig vom Hersteller Ihrer Matratze oder Lagerungshilfe aus Schaumstoff, Nachteile: Durch ständiges Aufbereiten in der VDV-Kammer kommt es zu Veränderungen, zum Beispiel Schrumpfungen, des Schaumstoffkerns. Die druckentlastenden Eigenschaften des Schaumstoffs werden beeinträchtigt. Bleiben die Schutzbezüge, wie unsere PERLASTIC® Schutzbezüge, bei der Aufbereitung unverändert, können sich Quetschfalten bilden.
Verzichten Sie also wann immer möglich auf die Aufbereitung Ihrer Matratzen, Lagerungshilfen und Schutzbezüge in der VDV-Kammer.
Bei normaler Verschmutzung und beim Patientenwechsel reicht die Wischdesinfektion unserer PERLASTIC® Schutzbezüge mit einem zum Beispiel alkoholischen Flächendesinfektionsmittel aus.
Bei grober Verschmutzung oder hochkontagiösen Erkrankungen ziehen Sie bitte den Schutzbezug ab und führen eine chemisch-thermische Aufbereitung in der Waschmaschine bis 95 °C durch. Eine Aufbereitung des Schaumstoffkerns ist in der Regel nicht erforderlich, da unsere PERLASTIC® Schutzbezüge flüssigkeits-, bakterien- und virendicht sind.
In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei einem defekten Schutzbezug, kann selbstverständlich eine Aufbereitung in der VDV-Kammer erfolgen. Erfolgt sie nur von Zeit zu Zeit, sind keine Beeinträchtigungen des Schaumstoffkerns zu erwarten.
Ist eine ständige Aufbereitung in der VDV-Kammer aus internen Gründen zwingend erforderlich, empfehlen wir die Aufbereitung bei 75 °C, ggf. mit längerer Haltezeit. Bitte unterziehen Sie außerdem die betroffenen Matratzen, Lagerungshilfen und Schutzbezüge einer regelmäßigen Sichtprüfung.
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